Stay HaK! – Aufruf zur landesweiten Soli-Kampagne

Stay HaK! Oder 10 Jahre sind noch lange nicht genug!

Selbstverwaltung, Basisdemokratie, Konzerte, Ausstellungen, Politik, all das und noch vieles mehr bietet das Jugendkulturzentrum Hotel am Kalkberg („HaK“) in Bad Segeberg seit über 10 Jahren allen Mitwirkenden und Interessierten. Doch ebendiese Selbstbestimmung und vor allem Selbstverwirklichung von Jugendlichen scheint Bürgermeister Schönfeld ein Dorn im Auge zu sein!

Aber lasst uns erst einmal einen
kleinen Blick auf die Geschichte werfen…

Nachdem das „HaK“ als alternatives Kulturgebäude gewonnen werden konnte, fingen die Jugendlichen an in liebevollster Arbeit die historischen Balken freizulegen und abzuschleifen, den Tresen einzubauen, die Wände neu zu verputzen und zu streichen, sowie in mühevoller Arbeit dekorative Elemente wie Scheinwerfer, Lautsprecher und Mosaike anzubringen. Hinzu kamen bauliche Veränderungen wie Schallschutzwände, ein doppelter Stromkreislauf, eine Zu- und Abluftanlage sowie die Einrichtung eines funktionsfähigen Konzertraumes. Hier und da erhielten die Jugendlichen Unterstützung von gelernten Elektrikern, Maurern, Tischlern und Zimmerergesellen.

Und dies alles ehrenamtlich!

Schon damals zeigte sich die Stadt Bad Segeberg bedeckt, aber stellte immerhin zweckgebundene Mittel zur Verfügung.

Doch was hat sich geändert?

Bereits seit 2008 ist dem Verein eine große finanzielle Stütze, die Durchführung von gewinnbringenden „Großveranstaltungen“, untersagt worden. Die Stadtvertreter_innen sagten jedoch im gleichen Atemzug zu, die entstanden Ausfälle zu erstatten. Dass mit diesem „Angebot“ jedoch nur gemeint war die laufenden Kosten zu erstatten, war zu keiner Zeit ersichtlich. Da nun kaum Rücklagen für anfallende Reparaturen, Baumaßnahmen sowie Anschaffungen vorhanden waren, fehlte es zunehmend an Geld. Dem Projekt wurden systematisch die Mittel entzogen und nun konnte Herr Bürgermeister Schönfeld den Jugendlichen vorwerfen, dass das Hotel »heruntergewirtschaftet ist« und es insgesamt von »Vandalismus und Disziplinlosigkeit« geprägt sei. Einigen von den Aktivist_innen wurde bereits jetzt klar, dass viele Auseinandersetzungen mit der Stadtvertreter_innenversammlung folgen würden.

Hinweise darauf, dass die Zusammenarbeit mit der von der Stadt eingesetzten Sozialarbeiterin vorzüglich klappt, sowie solche, dass Probleme mit der Heizungsanlage bestehen, für deren Reparaturen aus bekannten Gründen kein Geld zur Verfügung stand, wurden vom Beirat (bestehend aus Anwohnern, Polizei, Stadt und Mitgliedern des HaKs) scheinbar schlichtweg ignoriert. So behauptet Bürgermeister Schönfeld weiterhin, dass angeblich von ihm angebotene Hilfe nicht angenommen werden würde… Ein Vorstandsmitglied sagt jedoch, dass die Beiratssitzungen gegen Ende nur darin bestanden »uns zu sagen, was wir alles falsch machen. «

Was Herr Schönfeld von den Jugendlichen (»junge Erwachsene, die nichts auf die Reihe kriegen«) und deren Engagement hält, lässt sich in Kombination mit dem ebenfalls von ihm verlorenem Satz relativ leicht rekonstruieren: Nichts anderes »als Zeitverschwendung, mich mit solchen Leuten auseinanderzusetzen«.

Dass der derzeitige Mietvertrag, sowie ein Beschluss der Stadtvertreter_innenversammlung vom 3.2.2009, eine Option für ein gleichwertiges Ersatzgebäude vorsieht scheint dem Bürgermeister aus Versehen abhanden gekommen zu sein!

Auch wenn die Gespräche, in Form einer „inoffiziellen“ Beiratssitzung, immer fruchtloser wurden, betonten die Verantwortlichen des „HaK“: „Unser Ziel sind weiterhin konstruktive Verhandlungen mit der Stadt und dem Bürgermeister“.

Zwischenzeitlich gab es am 26.11.2010 eine Demonstration mit über 300 Teilnehmern die lautstark auf die Situation des Jugendzentrums aufmerksam machte und die Gesamtsituation der Jugendlichen erneut in das Alltagsbild der Städter rücken ließ.

Zum Neujahrsempfang 2011 nahm Bürgermeister Schönfeld noch dankend den Blumenstrauß und die Wünsche für ein erfolgreiches Jahr 2011 vom Vorstand des „HaK’s“ entgegen um nur wenige Tage später den Boden vor dem Gebäude aufzureißen und die Stromleitung zum Gebäude kappen zu lassen! Doch auch durch diese Maßnahme lassen sich die Aktivist_innen nicht abschrecken, sondern versuchen das Beste aus der Situation zu machen, frei nach dem Motto: „Ihr kriegt uns nicht klein. Und nehmt ihr uns den Strom, machen wa‘ halt Musik im Kerzenschein!“

Was bringt denn das „HaK“?

Das ehemalige Hotel ist nicht nur ein Ort für Jugendliche, den sie unter der Woche und am Wochenende nutzen können, es ist vielmehr auch integraler Bestandteil der politischen Teilhabe, die sich aktiv gegen Faschismus, Rassismus und Diskriminierung einsetzt.

Hier lernen Jugendliche sich selber zu entfalten und zu verwirklichen. Darüber hinaus auch aus dem bestimmenden Alltag auszubrechen und aktiv alternative Freizeitmöglichkeiten selber zu gestalten. Denn in einer Stadt, in der die Jugend immer kürzer treten muss und ihnen immer mehr Möglichkeiten genommen werden ihre Freizeit zu gestalten, ist es umso wichtiger Alternativen zu schaffen und zu erhalten!

Aber nicht nur die Ungerechtigkeit von Seiten der Stadt und des Bürgermeisters lässt uns aufbegehren! Es ist ebenso demokratische Emanzipation und Teilhabe die uns dazu bringt etwas gegen diese Willkür, mit der über unsere Köpfe hinweg über unsere Zukunft entschieden wird!
Bad Segeberg ist eine junge Stadt und die Jugend muss gefördert werden! Denn ohne Jugend sehen wir alt aus!

Der geplante Abriss des Jugendzentrums ist eine weitere Manifestation der Sozial- und Kulturkürzungen die sich auf alle Bereiche der Gesellschaft erstrecken. Immer mehr Geld fließt in die Wirtschaft, statt dorthin wo es wirklich nötig und nachhaltig ist! Mit einer Politik, die glaubt einen größeren Nutzen aus der kapitalistischen Verwertung als aus kultureller Vielfalt ziehen zu können, kann und darf es nicht weitergehen!

Wir fordern einen neuen Vertrag,
der eine Nutzung des derzeitigen Gebäudes so lange zulässt,
bis gemeinsam eine angemessene Alternative gefunden wurde!

Wir fordern, dass die Stadt endlich ihre Zusagen
einhält und die entstandenen Kosten übernimmt!

Grundvoraussetzung ist und bleibt die Selbstständigkeit
des Vereins sowie die Aufhebung des „Großveranstaltungsverbot“!

Es geht nicht nur um ein Gebäude,
sondern auch um die Jugendlichen darin!

Solidarität mit unabhängiger Jugendarbeit!
Solidarität mit dem „HaK“!

Aktuelle Infos:

stayhak.blogsport.de | hak.blogsport.de

Soli-Erklärung des Autonomen Frauenhauses Neumünster mit dem Hotel am Kalkberg (HaK)

Im Autonomen Frauenhaus Neumünster haben Frauen und Kinder einen Raum, an dem sie Schutz vor erlebter Gewalt finden. Wir, das heißt die Mitarbeiterinnen, begleiten und unterstützen diese Menschen, die sich in einer schwierigen Lebenssituation befinden. Oftmals haben diese Frauen und manchmal auch deren Kinder ihr Selbstvertrauen und ihren Lebensmut verloren.

Das Autonome Jugendzentrum in Bad Segeberg ist ein guter Ort damit jungen Frauen solche Schicksalsschläge möglicher Weise in Zukunft erspart bleiben. Mädchen und Jungen gestalten dort ihre Freizeit selbstbestimmt und herrschaftsfrei. Sie erleben, was es heißt, gemeinsam an einem Traum zu arbeiten. Sie können sich über Erfolgserlebnisse freuen, müssen aber auch mit Schwierigkeiten oder sogar Rückschlägen zurecht kommen. Das Haus ist eine Schule für das Leben nur ohne offiziellem Lehrplan.

Diese engagierten Jugendlichen bilden eine Alternative zum hirnverbrannten flatrate-saufen, Drogenmilieu und dem Abgleiten in die Nazi- Szene. Bad Segeberg könnte froh über dieses gelungene Projekt und damit sogar Vorbild für andere Städte sein.

Darum muß das HaK erhalten bleiben!

Autonomes Frauenhaus Neumünster

Jugendkultur abschieben?!?

Das selbstverwaltete Jugendkulturzentrum Hotel am Kalkberg (HaK) in Bad Segeberg soll geschlossen und abgerissen werden. Eine Alternative wird von Seiten der Stadt nicht in Aussicht gestellt. Damit würde nach dem ersatzlosen Abriss der Skateranlage am Großen Segeberger See ein weiterer wichtiger Anlaufpunkt für Jugendliche in Bad Segeberg weg fallen.

Auf der anderen Seite werden Millionen von Euro in Projekte gesteckt die lediglich dem Tourismus (Noctalis) oder dem Prestige (neue Seepromenade) dienen. Wir sagen nicht dass diese Investitionen, auch wenn nicht kostendeckend, grundsätzlich falsch sind. So ermöglicht beispielsweise der Stadtbus vielen alten oder sozial benachteiligten Menschen eine gewisse Mobilität. Dennoch sollte auch Geld für die durch freie Träger und/oder ehrenamtliche Arbeit geförderte Jugendkulturarbeit bereit gestellt werden.

Es geht uns nicht darum das Hotel am Kalkberg (HaK) auf biegen und brechen am jetzigen Standort zu erhalten, sondern langfristig eine verbindliche Perspektive für ein selbstverwaltetes Jugendkulturzentrum in dieser Stadt zu finden und umzusetzen.

Denkbar wäre eine zum Beispiel eine örtliche Verbindung von Jugendkulturzentrum, Skateranlage und legalen Graffiti-Flächen. Bei der Planung dieses Projektes müssten selbstverständlich Trägerschaft, Finanzierung, Anwohner, Nutzungskonzept und nicht zuletzt die Bedürfnisse und Interessen der Jugendlichen berücksichtigt werden, um so einen Ort zu schaffen an dem verschiedene kulturelle, künstlerische und sportliche Aktivitäten ausgeübt und aktiv mitgestaltet werden können.

Alle die ein solches Projekt entwickeln und fördern wollen, sollten sich in Eigeninitiative zusammenschließen um so unsere Stadt für jung und alt schöner und lebenswerter zu machen.

Also, packen wir es an!

Kontakt: jugendse@gmx.de und 0157/82280159

Für mehr Jugendkultur in jeder Stadt!

Vor einem Jahr hat sich das Freiraum-Plenum, ein lockeres Netzwerk alternativer Jugendkulturzentren in Schleswig-Holstein, zusammen gefunden. Dieses dient dem Austausch von Erfahrungen, sowie der gegenseitigen Unterstützung.

Die Problematik in Bad Segeberg ist weder örtlich noch historisch einzigartig. Ganz im Gegenteil, viele Jugend- und Kulturzentren stehen und standen vor ähnlichen Problemen wie zur Zeit das HaK.

So wurden beispielsweise 2005 das SZ (Soziale Zentrum) in Norderstedt und das AJH (autonomes Jugendhaus) in Bargteheide geschlossen und abgerissen. Dennoch gelang es den Aktiven Jugendlichen beider Zentren nach kraftvollen Kampagnen und zähen Verhandlungen mit der jeweiligen Stadt neue Häuser zu erhalten und den Betrieb wieder aufzunehmen.

Das gibt uns Hoffnung, wenn auch nicht das alte Gebäude, so aber zumindest die Idee freier Jugendkulturabeit erhalten und dieses Projekt an die nächste Generation weiter geben zu können.

Das Freiraum-Plenum solidarisiert sich mit dem Hotel am Kalkberg (HaK) und startet eine landesweite Kampagne für dessen Erhalt.

Auftaktveranstaltung werden einige kreative Aktionen in der Bad Segeberger Innenstadt sein. Diese werden am Samstag den 12. Mai vor der Volksbank von 09.00 – 13.00 Uhr stattfinden. Alle die sich für Jugendkultur in Bad Segeberg stark machen und/oder über die Kampagne informieren möchten sind herzlich willkommen.

05.05.2012: Das HaK stellt sich vor

Am Samstag den o5. Mai werden aktive Jugendliche des selbstverwalteten Jugendkulturzentrums Hotel am Kalkberg (HaK) in der Bad Segeberger Fußgängerzone vor der alten Volksbank ab 09.00 Uhr einen kleinen Infostand aufbauen, Fragen beantworten und mit den Bürgerinnen und Bürgern das Gespräch suchen.

Thema: Jugendkultur in Bad Segeberg

Tüdelband-Konzert wurde in die Olive verlegt

Auf Grund einiger Schwierigkeiten mit der Stadtverwaltung (Ordnungsamt) musste das Konzert mit der Tüdelband und Zeitbombe Armut in die Olive, Oldesloer Str. 53 in Bad Segeberg verlegt werden.

Am Datum (Freitag, 20.04.) hat sich nichts geändert.

Es beginnt um 20.00 Uhr.

Wir freuen uns sehr so kurzfristig eine Ausweich-Location
gefunden zu haben und danken der Olive für die Unterstützung!

Euer HaK-Team

20.04.12: Die Tüdelband und Zeitbombe Armut

Am Freitag den 20.04. findet nach der zwangsläufigen Winterpause
(keine Heizung) das erste Live-Konzert dieses Jahres im HaK statt.

Es spielt für euch die Tüdelband, die mit zeitgemäßer Musik,
intelligenten und witzigen Texten in plattdeutscher Sprache
schon viele Herzen erobert hat. Nicht entgehen lassen!

Support macht der segeberger Liedermacher Tim (alias Zeitbombe Armut)

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 21.00 Uhr

Soli-Beitrag: 4,00 €

Im Hotel am Kalkberg (HaK),
Lübecker Str. 85 in Bad Segeberg

23.03.2012 Punkrockcafé

Diesen Freitag ist es wieder soweit: Das Punkrockcafé mit diversen Djs wird das HaK beschallen.

Hoch die Tassen.

Offen ab 19 Uhr

02.03.2012 Mützen und Schal Party

Im Moment sind die Temperaturen ja schon etwas humaner, trotzdem bleibt es kalt.
Wir machen einen netten Café Abend in Mützen, Schals und Wolldecken.
Wer in Montur kommt zahlt bloß ein Geldstück!

Normal zwei Geldstücke

Wir freuen uns!

1.290 für einen Bürgerentscheid

Der Antrag für ein Bürgerbegehren über die Zukunft von des HaK in Bad Segeberg wurde vor kurzem mit 1800 gesammelten Unterschriften eingereicht. Ungewöhnlich penibel wurde jede einzelne Stimme geprüft. In bürokratischer Kleinstarbeit wurden Personen herrausgerechnet, die seit der Unterschriften-Sammlung aus Bad Segeberg verzogen sind oder sich erst später beim Einwohnermeldeamt gelistet haben. Es gab zudem einige Unterschriften von Bürger_innen, die in der Nähe von Bad Segeberg wohnen und denen ein demokratischer Umgang mit den engagierten Jugendlichen im Hotel am Kalkberg am Herzen liegt.

Für ein Bürgerbegehren fehlen demnach noch 143 Stimmen.

1.290 offiziell stimmberechtigte Segeberger_innen haben sich eindeutig dafür ausgesprochen, dass sie ein politisches Mitspracherecht haben wollen.

Ob es ihnen gewährt wird bleibt noch offen und liegt in der Entscheidung der Kommunalaufsicht.

Es gibt einen riesigen Kreis von HaK-Befürwortern, der von Doktoranden, Professoren über prominente Musiker, wie Peter Maffay reicht.
Der Bundes-Verband soziokultureller Zentren hat das Hotel am Kalkberg zum Zentrum des Monats gekürt. Sämtliche Kulturzentren aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Unterstützung zugesagt. Selbst aus europäischen Metropolen, wie dem Freistaat Christiania in Kopenhagen kamen Solidarität-Bekundungen. Eine Elterninitiative und ein ehemaliger Bürgermeister setzen sich vor Ort für das Recht ein, dass in Bad Segeberg weiterhin Jugendliche die Möglichkeit haben gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, es eine Angebot gibt, dass an den Interessen junger Menschen anknüpft, von ihnen mitbestimmt und mit gestaltet wird, zur Selbstbestimmung befähigt, sowie zu sozialem Engagement führt.

Sie alle setzen sich für das selbst verwaltete
Jugendkulturzentrum Hotel am Kalkberg ein.

Dennoch braucht das HaK dringend Unterstützung!

Offener Brief an den Bürgermeister

Betreff : Bürgerentscheid zum Jugendkulturzentrum HAK

Bereits vor etwas mehr als einem Jahr habe ich mich an Sie in einem offenen Brief gewandt, mit der Bitte, zurück an den Verhandlungstisch mit den Jugendlichen des selbstverwalteten Jugendkulturzentrums HAK zu kehren , um diesen, aus unserer Sicht wichtigen Ort für jugendliche Kulturschaffende in Bad Segeberg, zu erhalten.

Leider sind Sie der Bitte nicht nach gekommen, sondern überlassen es mittlerweile, dem von der Stadt beauftragtem Anwalt, die Jugendlichen aus dem Gebäude zu klagen.

Inzwischen hat die Mütterinitiative gemeinsam mit weiteren Unterstützern und Jugendlichen des Jugendzentrums, im Laufe des Jahres mehr als 1800 Unterschriften in Bad Segeberg gesammelt, um ein Bürgerbegehren einzuleiten.
Die Kommunalvertretung hat diesem Begehren mittlerweile zugestimmt und so werden die Segeberger Wahlberechtigten ab dem 16. Lebensjahr, demnächst aufgerufen sein, ihr Votum für oder auch gegen die Weiterführung eines selbstverwalteten Jugendkulturzentrums in einem Wahlverwahren abzugeben.

Da am 6. Mai 2012, Landtagswahlen stattfinden werden, wäre es sinnvoll, jedenfalls unter finanziellen Aspekten, diese beiden Wahlen an einem Tag abzuhalten.

Nun wurde jedoch bekannt, dass Sie die Stadtvertretung auffordern wollen, einem gesonderten Termin für das Bürgerbegehren, nämlich, dem 25. März 2012 zu zu stimmen.

Da von Seiten der Stadt immer wieder betont wird, dass es an Geld in der Stadtkasse mangelt, frage ich mich, weshalb eine Stadtvertretung diesem gesonderten Wahlverfahren zustimmen sollte, bedeutet es doch in erster Linie einen enormen finanziellen Mehraufwand.

Bitte erklären Sie, weshalb für Jugendkultur in Bad Segeberg die Mittel fehlen, gleichzeitig aber innerhalb von 6 Wochen, 2 Wahlverfahren, die man zusammen legen könnte, mit erheblichem finanziellen Mehraufwand, separat voneinander stattfinden sollen.

Angela Marxen,
Unterstützerin zum Erhalt des selbstverwalteten Jugendkulturzentrum HAK



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