1.290 für einen Bürgerentscheid

Der Antrag für ein Bürgerbegehren über die Zukunft von des HaK in Bad Segeberg wurde vor kurzem mit 1800 gesammelten Unterschriften eingereicht. Ungewöhnlich penibel wurde jede einzelne Stimme geprüft. In bürokratischer Kleinstarbeit wurden Personen herrausgerechnet, die seit der Unterschriften-Sammlung aus Bad Segeberg verzogen sind oder sich erst später beim Einwohnermeldeamt gelistet haben. Es gab zudem einige Unterschriften von Bürger_innen, die in der Nähe von Bad Segeberg wohnen und denen ein demokratischer Umgang mit den engagierten Jugendlichen im Hotel am Kalkberg am Herzen liegt.

Für ein Bürgerbegehren fehlen demnach noch 143 Stimmen.

1.290 offiziell stimmberechtigte Segeberger_innen haben sich eindeutig dafür ausgesprochen, dass sie ein politisches Mitspracherecht haben wollen.

Ob es ihnen gewährt wird bleibt noch offen und liegt in der Entscheidung der Kommunalaufsicht.

Es gibt einen riesigen Kreis von HaK-Befürwortern, der von Doktoranden, Professoren über prominente Musiker, wie Peter Maffay reicht.
Der Bundes-Verband soziokultureller Zentren hat das Hotel am Kalkberg zum Zentrum des Monats gekürt. Sämtliche Kulturzentren aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern haben ihre Unterstützung zugesagt. Selbst aus europäischen Metropolen, wie dem Freistaat Christiania in Kopenhagen kamen Solidarität-Bekundungen. Eine Elterninitiative und ein ehemaliger Bürgermeister setzen sich vor Ort für das Recht ein, dass in Bad Segeberg weiterhin Jugendliche die Möglichkeit haben gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen, es eine Angebot gibt, dass an den Interessen junger Menschen anknüpft, von ihnen mitbestimmt und mit gestaltet wird, zur Selbstbestimmung befähigt, sowie zu sozialem Engagement führt.

Sie alle setzen sich für das selbst verwaltete
Jugendkulturzentrum Hotel am Kalkberg ein.

Dennoch braucht das HaK dringend Unterstützung!